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Unsere Tiere stellen sich vor: die Waldmaus

Mus

Die Maus ist auf der ganzen Welt zu Hause und lebt schon lange in der Nähe des Menschen.  Das liegt daran, dass sie ein so genannter Kulturfolger ist. Das bedeutet, dass sie in der Nähe menschlicher Siedlungen gute Lebensbedingungen findet. Es gibt fast vierzig Mausarten, die wohl bekannteste ist die Hausmaus mit dem lustigen lateinischen Namen mus musculus. Unser Mäuschen ist im Wald zu Hause, sie ist also eine Waldmaus.

Unsere Maus aus dem Staunbaum

Auch unser Mäuschen hat große Augen und Ohren und feine Tasthaare an der Nase

Die Waldmaus ist etwa zehn Zentimeter lang und hat einen langen Schwanz, mit dem sie balancieren und sich festhalten kann. Die Waldmaus kann richtig gut klettern und springen! Weitere Kennzeichen der Waldmaus sind ihre langen Ohren, die großen Augen und die empfindsamen langen Tasthaare an der Nase. Ihr Näschen setzt sie für die Futtersuche ein; sie spürt damit Samen, Eicheln und Nüsse auf. Manchmal frisst sie auch Insekten, Spinnen oder Schnecken sowie Pilze, Früchte oder Beeren. Die Futtersuche bestimmt die meiste Zeit des Tages. Damit die Waldmaus auch bei Kälte immer gut versorgt ist, legt sie bei gutem Nahrungsangebot Vorratskammern in ihrem Bau an. Diesen gräbt sie entweder in die Erde oder sie baut sich ein Nest in Baumhöhlen oder Vogelnestern.

Die Waldmaus ist auch im Winter aktiv, dann sucht sie oft Unterschlupf in Häusern, denn dort ist es wärmer und sie findet meist genug zu essen. Im Sommer zieht es sie auf jeden Fall hinaus ins Freie.

Das Waldmausweibchen kann bereits im Alter von drei Monaten die ersten Jungen gebären. Diese frühe Fortpflanzung ist sinnvoll, denn in Freiheit werden Waldmäuse nicht sehr alt: nur ungefähr zwei Jahre.

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Kategorien: Staunbaum-Projekt, Tierfiguren | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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